Zitat

Wo immer sich eine Katze niederlässt, wird sich das Glück finden (Stanley Spencer)

 

 

Patenschaften

Es gibt Katzen, die aus den unterschiedlichsten Gründen erschwerte Vermittlungschancen haben. Sei es weil sie zurückhaltend, scheu, krank oder alt sind.

Viele von ihnen verbringen Jahre bei uns - manche bleiben sogar bis an ihr Lebensende in den Pflegestellen und –familien. Sie alle brauchen Futter, Streu und tierärztliche Versorgung.

Nachfolgend stellen wir Ihnen diese Katzen vor, für die Sie eine Patenschaft übernehmen können. Das kann ein monatlicher Spendenbeitrag auf unser Konto unter Angabe des Patentieres aber auch eine regelmäßige Futterspende sein.

Als Dankeschön erhalten Sie einen Patenbrief mit Foto Ihrer Patenkatze.

 

( zum vergrößern der Bilder einfach auf das Kätzchen klicken )

Kalli geb.2014

Kalli und Kati kamen als kleine verwilderte Kätzchen ins Katzenreich. Viele Monate orientierte er sich an seiner Schwester, bis er anfing sich von ihr zu lösen. Während Kati sich den Menschen anschloss, blieb Kalli auf Distanz und duldet nur selten von Zweibeinern angefasst zu werden.  

Clair, geb.10/2012

Clair wurde bei einer unserer Kastrationsaktionen eingefangen. Da sie in keinem guten Allgemeinzustand und noch nicht ganz verwildert war, haben wir uns entschlossen, sie nicht mit den erwachsenen Katzen in ihr angestammtes Revier zurück zu bringen. Mit viel Liebe und Geduld wurde sie aufgepäppelt und an ein Zusammenleben mit Menschen gewöhnt. 

 

Robin, geb. 06/2014

Leider kommt es immer wieder vor, dass bei einem Wurf kleiner Wildlinge ein Kätzchen nicht handzahm werden will. So war es auch bei Robin. Seine Geschwister haben schnell gelernt, die Streicheleinheiten durch Zweibeiner zu genießen und konnten vermittelt werden, während er einfach nicht berührt werden möchte. Das macht natürlich eine Vermittlung so gut wie aussichtslos. Zu anderen Katzen ist es sehr sozial und sucht den Kontakt zu ihnen.

Bonny und Ella , ganz rechts Bonny

Ella

Alex

Wie so oft erreichte Katzenreich ein Anruf mit der Bitte um Hilfe. Eine Katzenbesitzerin war gestorben und hinterließ sechs Katzen, die während ihres Krankenhausaufenthalts allein im Haus geblieben und von Nachbarn versorgt wurden. Die Angehörigen der Verstorbenen, Mutter und Enkeltochter, erkannten sofort, dass die Katzen schnellstmöglich aus dem leeren Haus unter Menschen müssen und vor allen Dingen tierärztliche Behandlung benötigen. Da beide ebenfalls mehrere Haustiere haben, war eine Übernahme nicht möglich. Beim ersten Besuch im Haus der Katzenbesitzerin wurde erst klar, dass es sich um British Kurzhaar Katzen aus einer aufgegebenen Zucht handelt, ältere Tiere zwischen 8 und 16 Jahre alt. Überall standen große Kratzbäume, Sisaltonnen und auch ein kleines Freigehege war vorhanden, eigentlich ein Katzenparadies. Aber die Tiere versteckten sich in dem großen Haus und waren überaus ängstlich und scheu, bis auf einen Kater, der auch innerhalb von wenigen Tag von den Nachbarn übernommen wurde. Die 16-jährige und damit älteste der Katzen machte einen schwer kranken Eindruck, mager, struppig, sie atmete schwer und man hörte sie laut röcheln. Da blieb nur eines, zu helfen, schnell und zum Wohle der Tiere. Zwei Tage später fuhr unsere Vereinstierärztin mit, um die Katzen einzufangen und sie anschließend erst einmal in ihre Praxis zu bringen. Als erstes wurde die alte Katze eingefangen und gleich vor Ort narkotisiert, um sie gründlich zu untersuchen. Sie war völlig verschleimt, bekam kaum noch Luft und hatte unter anderem stark vergrößerte Nieren. Sie war wie vermutet sehr krank, und es blieb nur noch, das arme Tier zu erlösen, gleich und in der gewohnten Umgebung, um ihr jeglichen weiteren Stress, wie eine Fahrt in die Praxis, zu ersparen.

Nachdem die vier verbliebenen Katzen eingefangen waren, wurden sie zur Vereinstierärztin gebracht, dort narkotisiert und einer gründlichen Untersuchung unterzogen. Alle hatten Schnupfen und eine Zahnsanierung war dringend fällig, einige der Zähne waren zum Teil bereits vereitert. Ein Kater musste zudem geschoren werden, da er ein völlig verfilztes Fell hatte. Alle Katzen befanden sich in einem ausgesprochen vernachlässigten und bedauernswerten Zustand, da die Besitzerin scheinbar altersbedingt nicht mehr in der Lage war sich um die Tiere zu kümmern. Alles in allem, waren wir gerade zum richtigen Zeitpunkt gekommen, um den Tieren weiteres Leiden zu ersparen. Durch den Aufenthalt alleine im Haus und das Verlieren der gewohnten Umgebung waren alle traumatisiert und wir befürchteten anfangs, dass sie sich aufgeben. Zwei der Katzen, ein vierzehn Jahre alter Kater und eine acht Jahre alte Katze, kamen in eine Pflegestelle in Langgöns, ein acht und ein zehn Jahre alter Kater nach Heuchelheim. In den ersten Tagen mussten sie von Hand gefüttert werden, man musste sie regelrecht überreden, überhaupt etwas zu sich zu nehmen. Durch die intensive Betreuung, mit viel Geduld und Liebe tauten sie nach einigen Wochen ganz langsam auf, das anfangs struppige Fell wurde wieder schön, sie nahmen Anteil am Tagesgeschehen und genießen mjttlerweile jede Streicheleinheit, etwas was sie wohl schon sehr lange vermisst hatten. Einer der Kater konnte trotz allem an Katzenfreunde vermittelt werden, die versuchen wollen, ihm noch ein schönes Katzenleben zu schenken.

Nach reiflichen Überlegungen haben wir uns entschlossen, die drei verbliebenen Katzen nicht mehr zu vermitteln, da wir befürchten, dass ein erneuter Ortswechsel und wieder eine neue Bezugsperson einen großen Rückschritt bedeuten könnte und sich die schon älteren Tiere endgültig aufgeben würden. Daher bleiben sie auch weiterhin in ihren Pflegestellen, wo sie sich mittlerweile mit den anderen Katzen angefreundet haben, um dort noch ein paar schöne Jahre zu verleben.

Tel. 0641/9605406



Molly, geb. 2006, wurde zusammen mit ihren zwei Brüdern auf dem Gelände eines Autohauses in Gießen entdeckt und eingefangen. Es waren drei verwilderte Katzenkinder, die zum Zähmen in eine Pflegestelle kamen. Während Molly's Brüder schnell zu verschmusten Katerchen wurden, hat sie ihre Scheu vor Menschen nie abgelegt und konnte nicht vermittelt werden. Sie lebt weiterhin in der Pflegestelle, verträgt sich mit Hund und Katze, möchte aber nur in Ausnahmefällen gestreichelt werden. 


Tom, geb. 2009, ist ein wunderschöner und stolzer Kater. Er stammt von einem Bauernhof, wo er wenig Gutes erlebt hat. So ist er Menschen gegenüber sehr vorsichtig und distanziert. Er versteht sich gut mit den anderen Katzen in der Pflegestelle und war auch einmal vermittelt. Tom zog als Spielkamerad für eine Katze bei einem erfahrenen und katzenfreundlichen Ehepaar ein. Doch die Erstkatze war wenig erfreut und duldete keinen Artgenossen neben sich. Da Tom kein Schmusekater ist, wie es sich die meisten Zweibeiner wünschen, lebt er weiterhin in der Pflegestelle.

 




                                                  Lisa

Hugh und Lisa, geb. 2009, sind Geschwister und sehr scheu. Sie wurden als wilde Katzen mit 14 Wochen auf die Pflegestelle gebracht. Die beiden brauchen ihre Freiheit, vertragen sich ansonsten gut mit anderen Katzen.


Rieke, geb. 2011, und ihr Bruder Robin, der zwischenzeitlich vermittelt wurde, waren kleine Wildlinge als sie Anfang Januar 2012 in einer Betonfirma entdeckt und eingefangen wurden. Die völlig verängstigten, unterernährten, durchnässten und verschmutzten Katzenkinder wurden aufgenommen, versorgt und gezähmt. Während Robin schnell lernte, die Streicheleinheiten zu genießen, wurde Rieke nur langsam zutraulich. Durch mehrere notwendige Tierarztbesuche, wie Impfungen und Kastration, kam es zu einem Rückschritt, sie wurde wieder scheuer. Viele Wochen hat es gedauert, bis Rieke erneut angefangen hat, Vertrauen zu fassen. Sie nimmt mittlerweile wieder Leckerchen aus der Hand, vermeidet aber Berührungen.



 

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