beide vermittelt !
Ebony ist vermittelt
Alexia (vermittelt) und ihre Kinder Nelson (vermittelt), Ella, Ebony (vermittelt), Naomi, Kala und Leila (vermittelt), geb. 06/2024
Alexia, eine reinrassige BKH, tauchte im Sommer 2024 auf einem Bauernhof in einer Kreisgemeinde auf. Sie war wohl schon länger unterwegs und auf der Suche nach Futter und einem Unterschlupf. Beides war hier gegeben, so dass sie blieb. Einige Zeit später sah man sie mit ihrem Nachwuchs. Da die Katze sehr zurückhaltend und misstrauisch war, wurden wir um Hilfe gebeten. So haben wir sie mit ihren sechs Kitten eingefangen und in einer Pflegestelle im Katzenreich untergebracht. Alexia hat wohl in ihrem Leben nichts gutes erlebt, wahrscheinlich wurde sie ausgesetzt. Aus den kleinen fauchenden Wildlingen sind mittlerweile bildschöne und schnurrende British-Kurzhaar Mixe geworden, von denen drei noch ein Zuhause suchen.
Tel. 0641 9605406
Kira, geb. 2022
Kira ist eine von vielen Streunerkatzen, die täglich ums Überleben kämpfen müssen. Sie lebte in einem Hinterhof in der Wetzlarer Altstadt, gefüttert wurde sie von verschiedenen Anwohnern. Ihr Versteck war ein 2.50 m tiefes Erdloch oder ein schmaler Zwischenraum zwischen Hauswand und Hausverkleidung. Kira ist keine verwilderte Streunerkatze. Ihr Verhalten zeigt, dass sie einmal ein Zuhause hatte. Sie kommt sofort, sucht Kontakt und fordert ihre Streicheleinheiten. Deshalb suchen wir für sie einen Platz, wo sie viel Zuwendung und Aufmerksamkeit bekommt, mit Freigang in einer ruhigen Wohngegend.
Tel. 0641 9605406
geb. 06/2022
geb. 06/2022
geb. 07/2022
Von einem Mitarbeiter des Veterinäramtes erhielten wir vor einiger Zeit die Nachricht, dass im Wald bei Rabenau unweit der Kompostierungsanlage zwei junge Katze gesehen wurden. Ein LKW-Fahrer, der seine Ladung abliefern wollte, hatte sie auf dem Weg dorthin entdeckt und gemeldet mit der Bitte um Hilfe für die Tiere. Zwei ehrenamtliche Mitglieder machten sich sofort auf den Weg in den Wald. Es dauerte auch nicht lang und sie entdeckten eine davon in einem Graben, die kam auch sofort angerannt und stürzte sich auf das mitgebrachte Katzenfutter. Nach der Erstversorgung des zu dieser Zeit erst 4 Monate alten Katers bei unserer Vereinstierärztin wurde er in eine der Pflegestellen des Vereins gebracht. Der Kleine hatte eine starke Erkältung und war total verstört. Nach tagelanger Suche konnte dann endlich auch das zweite Kätzchen, ebenfalls ein Katerchen, gefunden werden. Alle Hinweise deuteten darauf hin, dass die beiden im Wald ausgesetzt und ihrem Schicksal überlassen wurden. Durch die vielen Tage alleine im Wald waren sie schwer traumatisiert und beruhigten sich erst nach Tagen.
Einige Tage später erhielten wir erneut einen Anruf, dieses Mal von den Betreibern der Kompostierungsanlage. Mitarbeiter hatten in einer der Hallen ein weiteres Kätzchen gesehen. Sofort eilten Ehrenamtliche dorthin, um es einzufangen. Es war in einem sehr schlechten Allgemeinzustand, verdreckt, abgemagert und mit Parasiten befallen. Die ersten Tage hat der Kleine nur gefressen und geschlafen. Da er wesentlich kleiner und jünger ist als die anderen beiden, gehen wir davon aus, dass es nicht seine Brüder sind. Trotzdem lief er sofort zu Paulchen und Moritz, gab Köpfchen und fing an zu schnurren. Hannes, wie wir ihn getauft haben, hat sich schnell gut erholt und ist ein fröhlicher Bursche geworden, der aber ständig die Nähe besonders von Moritz sucht.
Alle drei sind verschmuste und fröhliche Kater geworden.
Tel. 0641 9605406
Mika, geb. 07/2021
Immer wieder nimmt Katzenreich kleine Wildlinge auf, meistens weil sie dort, wo sie sich aufhalten nicht bleiben können. So wie Mika und seine Schwestern, die mit ihrer Mutter auf dem Gelände einer Autowerkstatt auftauchten, scheinbar auf der Suche nach Futter. Woher sie kamen, konnte nicht in Erfahrung gebracht werden. Sie waren mager und in keinem guten Allgemeinzustand. In der Pflegestelle mussten sie erst einmal aufgepäppelt und gezähmt werden, um sie in liebevolle Hände vermitteln zu können. Scheinbar hatten sie wenig gute Erfahrungen mit Menschen gemacht, denn sie waren lange sehr zurückhaltend und ängstlich. Mit viel Geduld und Liebe konnten wir nach und nach ihr Vertrauen gewinnen, so dass sie ihre Angst verloren haben und lustige, verspielte Katzen geworden sind. Die drei Schwestern von Mika konnten inzwischen in ein neues Zuhause umziehen und haben sich zu wahren Schmusekatzen entwickelt. Nun hoffen wir, dass sich auch für ihn Menschen mit viel Geduld, Einfühlungsvermögen und Katzenerfahrung finden, die ihm die Zeit lassen, die er braucht.
Tel. 0641 9605406
Luca, geb. 2020
Mit schweren Kopfverletzungen wurde Luca bewusstlos auf der Straße gefunden und von der Polizei zu unserer Vereinstierärztin gebracht. Ob es ein Autounfall war oder jemand ihn geschlagen hat, weiß man nicht. Dass er überleben würde schien anfangs unwahrscheinlich, aber er ist ein Kämpfer und hat sich nach mehreren Tagen Intensivbehandlung wieder erholt. Luca wurde in einer unserer Pflegestellen untergebracht, um ihn weiter aufzupäppeln und zu beobachten. Sein Allgemeinzustand war alles andere als gut, er war abgemagert und völlig ausgehungert. Angst und Panik bestimmten in den ersten Tagen sein Verhalten, erst langsam fasste er Vertrauen. Zum Glück hat er sich gut erholt und ist ein absoluter Schmusekater geworden. Da er nicht gekennzeichnet war, ist die Suche nach einem Besitzer erfolglos geblieben.
Tel. 0641/960540